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Sollen wir jetzt alle Tschechisch lernen? Keine schlechte Idee. Wäre ein Superservice. Dauert aber doch viel zu lange. Hier ein paar Anregungen, wie Sie für Ihre tschechischen Kunden den Service viel einfacher verbessern können.

Worüber sich Einkaufstouristen freuen: Wenn Sie mit Cash-Symbolen an der Kasse klar machen, mit welchen Karten man bei Ihnen bezahlen kann (Tschechen haben meistens ausschließlich Visa Debit). Überlegen Sie sich einfache Rabattsysteme, die sich von selbst verstehen, und zeichnen Sie reduzierte Ware mit Endpreisen aus. Sind Ihre Kundenkarten auch für tschechische Kunden brauchbar? Wie sieht es für sperrige Dinge (Waschmaschine) mit einem Lieferservice nach Tschechien aus? Und mit Garantieverlängerungen, wie Sie sie Ihren deutschen Kunden vielleicht schon anbieten? Wollen Sie nicht langfristig ein paar tschechische Mitarbeiter einstellen, die so gut Deutsch können, dass sie auch die deutschen Kunden bedienen können? Die können dann auch bei Reklamation und Umtausch helfen (ein Horror für viele tschechische Einkaufstouristen). Eine gute Lösung kann in einer Mall auch ein mehrsprachig besetzter Infopoint sein. 

Worüber sich Kulturtouristen freuen: Wenn man ein Schloss oder eine Burg OHNE Führung besichtigen kann (in Tschechien eher unüblich). Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn Sie keine tschechischen Führungen anbieten können. Ausstellungstafeln müssen nicht auf Tschechisch sein (auch wenns schön ist). Bereiten Sie einfache Handouts mit den übersetzten Ausstellungstexten vor. Papier reicht.

Die Titelgrafik stammt von einem Vortrag beim Tschechien-Workshop der Dresden Marketing Gesellschaft DMG im Jahr 2011.